Nun kam die Zeit, das Land des Djingis Khan auf eigene Faust zu entdecken.Wir starteten in Richtung Terkhiin Tsagaan Nuur Nationalpark, wo ein richtiges Mongolei Abenteuer auf uns wartete.

Zu uns gesellten sich Joli und Strupi, zwei echte störrische, jedoch treue und liebenswürdige mongolische Pferde. Voll bepackt mit Essen für die nächsten 10 Tage starteten wir die Umrundung des Terkhiin Tsagaan Nuur , eines fast ganz zugefrorenen Sees. Von nun an waren die Tage geprägt von Ruhe und geniessen der Natur.

Wir durchquerten Yak Herden, begegneten neugierigen Nomaden und liessen uns von der Landschaft verzücken. Geschlafen wurde im Zelt, gekocht im Freien, im See gewaschen und wir gingen auf die Toilette hinter dem nächsten Stein. Wir fühlten uns solange uneobachtet bis wir erfuhren, dass jeder Nomade ein Fernglas besass :o).

P5181589.JPGDie Pferde waren für das Tragen des Gepäckes zuständig. Sie waren jedoch nicht immer damit einverstanden und so benötigten wir manchmal über eine halbe Stunde um sie zu beladen. Auch unterwegs hatten wir unsere Mühe, wenn Joli und Strupi stehen blieben, da half gutes zureden und streicheln nicht viel. Nach ein paar Tagen hatte ein Nomade Mitleid mit uns und zeigte uns die mongolische Art ein Pferd voran zu treiben. Ein richtiger Klaps auf den Hintern und ein lautes TSCHU bewegen jedes störrische Pferd. Alles in allem hatten wir viel Spass mit ihnen und schlossen sie richtig in unser Herz!

Das anstrengenste war jedoch das Wetter, typisch für die Berge wechselte es innerhalb von Stunden. Die Palette reichte von brütender Hitze bis Schnee. 

Heil bei den Pferdebesitzern angekommen, bereiteten sie ein Festmal für uns zu.

Hier die Anleitung:

  • Man nehme eine Ziege
  • Töte sie und ziehe ihr das Fell ab
  • Teile sie
  • Entnehme ihr alle Innereien
  • Verarbeite diese zu Blutwurst, etc...
  • Koche alles in einem grossen Topf
  • Serviere es als Schlachtplatte dem Gast

Diese und andere Leckereien wie Yak-Butter, Yak-Milch-Tee, Yak-Joghurt und Yak-Käse kosteten wir mit Begeisterung und ohne Scheu.

Die restliche Woche verbrachten wir mit gemütlichen Wanderungen und einer Vulkan Besteigung. Diesmal mit dem Rucksack am eigenen Rücken.

Noch das aktuelle Zwischenresultat der Yatzy Meisterschaften.
Aargau 9: Graubuenden 9

 

 

Kommentare  

 
0 #1 Ingo 2008-06-20 12:06
Klingt gut! Sagt mal, war die Yak Butter gegoren? Hab mal gelesen, daß man im Himalya damit Buttertee macht. Klang ziemlich übel. Wenn sie GANZ alt ist, wird sie staubig
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0 #2 allon 2008-06-30 12:20
Es war alles beste Qualitaet!! Ist schon ein bisschen anders vom Yak als von der Kuh aber doch ausgezeichnet.....
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0 #3 charlotte 2008-07-06 18:32
pc war dev. arbeite nicht mer in ruppi. wünsche euch noch viele schöne reiseerlebnisse .
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